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Das Historische Rathaus
Nach der Vernichtung der Judengemeinde 1349 kam der Stadtrat in den Besitz des schon länger begehrten Geländes des jüdischen Ghettos an der Hochstraße, Ecke Kramgasse.
Erstmals 1407 wird der Sitz des Rates an dieser Stelle in einem Dokument erwähnt. 1561 wird das Rathaus erneuert, mit einer ursprünglich zur Hochstrasse hin offenen Markthalle und dahinter liegendem Rats- und Gerichtssaal. Nach der Zerstörung durch die Franzosen wurde die Fassade in barocker Form erneuert. Heute besteht die Möglichkeit, sich in dieser reizvollen historischen Kulisse trauen zu lassen.
Während die Synagogen der ehemaligen jüdischen Gemeinde nicht mehr existieren, blieb das Anfang des 14. Jh. als 12,80 Meter tiefe Schachtanlage erbaute doppelgeschossige Judenbad erhalten, eines der wenigen noch existenten Judenbäder dieser Art.
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