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Das Rheintor
Durch dieses alte Tor, das früher Kornpforte genannt wurde, geht man auch heute noch vom Rheinufer aus in die Stadt.
Das um 1200 erbaute Rheintor zeugt als eines der beiden erhaltenen Doppeltore von "moderner" mittelalterlicher Verteidigungsstrategie. Im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut, blieb es 1820, als die nördliche Stadtmauer niedergelegt wurde, nur durch eine neue Umbaumaßnahme erhalten.
Wegen der Anhebung des Straßenniveaus musste aus dem inneren Tor ein höherer Bogen ausgebrochen werden, der vordere Teil wurde ganz abgetragen und nach Plänen des 17. Jh. wiederaufgebaut.
Am inneren Tor stehen noch immer romanische Krieger aus Tuffstein Wache, die im Volksmund liebevoll "die Andernacher Bäckerjungen" genannt werden, nach der im 19. Jh. aufgezeichneten Sage.
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